Tage voller Tiefgang

Filme sind Kunst. Nun, nicht jeder Film, da sind wir uns sicher einig. Aber dennoch sind Filme ein Medium, das – seit der erste Streifen über eine Leinwand flimmerte – die Menschen fasziniert. Besonders gute Werke, die sowohl eine packende wie interessante Geschichte erzählen, als auch handwerklich perfekt inszenierte Szenen ineinander fließen lassen, erwecken nicht nur unsere Begeisterung, sondern erfüllen unser Herz mit Emotionen. Das Medium Film ist ausgesprochen wirkungsvoll – wenn es denn richtig eingesetzt wird.

Wir Popcornguys haben uns mit einem Freund und Kollegen ein paar Tage Zeit genommen, uns künstlerisch wertvollen, sich bestimmten persönlichen wie philosophischen Themen behandelnden Filmen zu widmen. Hintergrund des ganzen ist ein geplantes Filmwochenende, welches im Rahmen der Jugendarbeit verschiedene Themen an junge Menschen heranbringen soll. Und welche Medien eignen sich dazu besser als Filme?

Um eine geeignete Auswahl zu treffen, haben wir uns mit sieben Filmen auseinandergesetzt, die in ihrer Machart zwar sehr unterschiedlich sind, eines jedoch gemeinsam haben: Wenn sich die Zuschauer darauf einlassen, können diese Werke ganz tief gehen.

The Game 

Als erstes widmeten wir uns einen für dieses Vorhaben eher ungewöhnlichen Actionthriller. Nicholas van Orton (Michael Douglas) ist ein reicher, hochnäsiger Geschäftsmann wie er im Buche steht. Eines Tages schenkt ihm sein Bruder Conrad (Sean Penn) einen Gutschein für ein Spiel, welches von einer Firma inszeniert und das Leben des Klienten grundlegend ändern soll. Skeptisch lässt sich Nicholas darauf ein, bis das Spiel plötzlich grausame Realität annimmt. Sein Leben gerät völlig aus den Fugen, bis Nicholas beschließt alles zu tun, um sein altes Leben zurückzugewinnen. 

Der 1997 von David Fincher (!) gedrehte Thriller besticht durch seine Spannung und grandiose Inszenierung. Mehr braucht man dazu auch gar nicht erwähnen. Wieso sollte dieser Film aber zentrale Fragen Jugendlicher ansprechen? Im weiteren Sinne fasst der Film Fragen auf, die der Zuschauer bald sich selbst stellt: Wie sieht mein Leben aus, bin ich damit zufrieden?

Adams Äpfel

Der Neonazi Adam (Ulrich Thomsen) wird zur Rehabilitation in die Obhut des schrägen Pfarrers Ivan (Mads Mikkelsen) übergeben, wo er die Aufsicht über den Apfelbaum des Gartens erhält, um letztlich einen Apfelkuchen zu backen. Adam ist nicht nur von den weiteren Bewohnern genervt, sondern muss sich auch dem unverbesserlichen Gutmenschentum des Priesters stellen, das ihn an seine Grenzen bringt.

Eine äußerst seltsame, herzerwärmende und schockierende Geschichte. Adams Äpfel gehört definitiv zu den schwärzesten Komödien, die ich kenne. Herrlich absurde Situationen und genial gespielte Charaktere erklären den internationalen Erfolg und die vielen Preise, die dieser Film zurecht eingeheimst hat. Mitunter werden immer wieder Gedanken aufgeworfen, die nach dem Handeln und Willen Gottes fragen. Wie lange kann der Glaube an einen liebenden Gott zahllosen Schicksalsschlägen standhalten?

L.A. Crash

Was wie ein Actionfilm klingt, ist ein berührendes Episodendrama, das die turbulenten Erlebnisse grundverschiedener Menschen miteinander verschmilzen lässt. Hochkarätig besetzt mit Don Cheadle, Sandra Bullock, Brendan Frasier, Matt Dillon, Ryan Phillipe u.v.m. unterhält Vermeintliche Stereotypen treffen hier aufeinander, die wir lieben oder hassen, nur um bald darauf eines Besseren belehrt zu werden. L.A. Crash den Zuschauer nicht nur, sondern lässt ihn an unglaublicher Charakterentwicklung teilhaben, die wiederum das eigene Leben hinterfragen lässt.

Life of Pi

Ein Schriftsteller lässt sich eine unglaubliche Geschichte erzählen: Pi, der mit seiner Familie und deren Zoo auf dem Weg von Indien nach Kanada ist, erleidet Schiffbruch. Einzige Überlebende sind der Junge und der bengalische Tiger des Zoos, Richard Parker. Dem Ozean und dem Raubtier ausgeliefert, beginnt die unfassbare Überlebensgeschichte von Pi. 

Zugegeben, auf den ersten Blick hört sich die von Ang Lee 2012 gedrehte Geschichte etwas seltsam an. Dennoch verzaubert der Film durch optische Nuancen wie auch durch eine schöne Erzählweise von Anfang an. Dem eigentlichen Plot vorausgehend berichtet Pi von seiner Kindheit und seiner groß angelegten Suche nach Gott, wo er vom Hinduismus über dem Christentum hin zum Islam fündig wurde. Im Film wird seine Lebensgeschichte als „Geschichte, die einem dem Glauben an Gott wieder gibt“ bezeichnet. Ob das stimmt, überlasse ich dem Zuschauer selbst. Nichtsdestotrotz lässt sich festhalten: Diese seltsame wie beeindruckende Geschichte geht gehörig in die Tiefe..

21 Gramm

21 Gramm beleuchtet das Leben dreier Personen, deren Schicksale sich durch einen dramatischen Vorfall verbinden. Der schwer erkrankte Paul Rivers (Sean Penn) hofft auf ein Spenderherz, das sein Leben retten soll. Der ehemalige Gefängnisinsasse Jack Jordan (Benicio del Toro) will sein Leben grundlegend ändern: Einzig seine Familie und sein unbändiger Glaube an Gott bestimmen sein Tun. Die Ehefrau und Mutter Cristina Peck sieht sich in einer glücklichen Phase ihres Lebens, als sich plötzlich alles in einen Albtraum verwandelt. 

Wenn ich unter den vielen Dramen die ich kenne und schätze, das beste auswählen müsste, würde ich wohl 21 Gramm nennen. Kein anderer Film hat mich je so sehr mitgenommen. Ob es nun an der anspruchsvollen Erzählweise oder der unfassbaren Schauspielleistung aller drei Hauptpersonen liegt: 21 Gramm nimmt den Zuschauer mit. Wir sehen uns schwerer Schicksalsschläge und Lebensbahnen ausgesetzt, die unser aller Leben aus den Fugen werfen würden.

Little Miss Sunshine

Die kleine Olive (Abigail Breslin) versucht ihr Bestes, in der wirren Welt von Schönheitswettbewerben einen Platz zu finden. Als sie wegen eines Formfehlers nachrückt und am großen Wettbewerb „Little Miss Sunshine“ teilnehmen darf, macht sie sich auf den Weg nach Kalifornien. Begleitet wird sie von ihrer mehr als schrulligen Familie: Der unerschütterliche, aber erfolglose Vater Richard (Greg Kinnear), die gestresste Mutter Sheryl (Toni Collette), ihr misanthropischer Bruder Dwayne (Paul Dano), der drogenabhängige Großvater (Alan Arkin) und der suizidgefährdete, homosexuelle Onkel Frank (Steve Carell). 

Ich sage oft, dass Little Miss Sunshine der beste Film ist, der je gedeht wurde. Ich glaube ich habe recht. Es gibt keine Tragikomödie, die ihrem Namen so gerecht wird. Wer diesen Film sieht muss lachen und weinen. Ehrlich.

Dein Weg

Thomas Avery (Martin Sheen) lebt ein zufriedenes Leben als Augenarzt in den USA, als ihn eine erschütternde Nachricht erreicht: Sein Sohn Daniel (Emilio Estevez) ist in Frankreich auf dem Jakobsweg ums Leben gekommen. Er macht sich sofort auf den Weg, um den Leichnam seines Sohnes zu holen. Dort angekommen beschließt er jedoch, einen radikalen Schritt zu wagen. Mit der Asche seines Sohnes im Gepäck will er den restlichen Weg nach Santiago de Compostela zurücklegen. Als unerfahrender wie wenig frommer Pilger muss er mit diversen Widrigkeiten kämpfen, trifft aber auch auf weitere Gefährten, die jeder für sich eine andere Lebensgeschichte und einen anderen Grund mitbringen, diesen Weg zu gehen. 

Die Zusammenarbeit zwischen Regisseur Estevez und Schauspieler Sheen gründet nicht nur im Film auf einer Vater-Sohn-Beziehung, sondern auch im echten Leben. Umso bewegender ist dieses Drama, das uns mit stillen, erschütternden Momenten und ebenso erheiternden Szenen beglückt. Viele Menschen machen sich auf dem berühmten Pilgerweg auf den Weg, um sich selbst, Gott, oder eine Antwort aufs Leben zu finden. Ob Thomas Avery und seine Mitstreiter eine Antwort finden, darf der einzelne Zuschauer selbst herausfinden. Fest steht aber: Wer diesen Film sieht, verspürt den Drang aufzubrechen.

Das sind sie nun, unsere sieben Perlen. Ohne Zweifel gehören sie zu jener Art Film, die einen tiefen Eindruck im Herzen des Zuschauers hinterlassen. Schon während dieses Wochenendes haben wir festgestellt, dass es noch viele viele mehr solcher Filme gibt, die es sich anzuschauen lohnt, um einen tiefen, beglückenden, froh machenden, Zweifel erweckenden, traurig stimmenden, nachdenklichen oder einreißenden Einfluss auf das eigene Leben zuzulassen.

Popcast – The Dark Knight Rises

popcast

Natürlich belassen wir es nicht bei einer einfachen Kinokritik!

Die Popcornguys haben sich ausgiebig über dieses beliebte Thema unterhalten, und lassen Euch an diesem Gespräch teilhaben.

MASSIVE SPOILER ALERT!! 
Dieser Podcast wäre über alle Maßen langweilig, wenn wir auf Spoiler verzichtet hätten. Bitte nur anhören, wenn ihr den Film schon gesehen habt!

Und nun: Einfach dem Link folgen und den Podcast direkt anhören! Viel Spaß!

Popcast – The Dark Knight Rises by MrFlouzy

Tropic Thunder

Titel: Tropic Thunder
Regisseur: Ben Stiller
Musik: Theodore Shapiro
Darsteller: Robert Downey Jr., Jack Black, Ben Stiller

Hier der Trailer

Als sich drei der größten Hollywood-Stars aufmachen, um im Dschungel von Vietnam einen Kriegsfilm zu drehen, haben sie noch keine Ahnung, wie real ein Film werden kann. Bald müssen die verwöhnten Schauspieler nicht nur um ihren Komfort am Set fürchten, sondern um ihr Leben.

Als ich Tropic Thunder das erste Mal sah, hat er mir nicht sonderlich gefallen. Ich weiß nicht mehr warum, denn meine erneute Sichtung des Films war äußerst amüsant. Dabei spaltet der Film allerdings die Meinungen der Filmkritiker: Die einen halten ihn für eine hohle Aneinanderreihung lahmer Gags, die anderen für eine gelungene Hollywood-Satire, welche die Filmbranche nicht nur anvisiert, sondern auch voll trifft.

Dabei spielen besonders drei Persönlichkeiten eine wichtige Rolle: Ben Stiller saß nicht nur auf dem Regiestuhl, sondern übernahm auch die Rolle des Actionstars Tugg Speedman. Der inzwischen wenig erfolgreiche Schauspieler kann mit seinen unzähligen Fortsetzungen einstmals grandioser Filme nicht mehr punkten, und als er auch noch Rollen übernimmt, denen er nicht gewachsen ist, verliert er sämtliche Glaubwürdigkeit in Hollywood.
Robert Downey Jr. mimt den äußerst talentierten Kirk Lazarus. Dem fünffachen Oscargewinner gehen seine Rollen in Fleisch und Blut über, und so schreckt er nicht davor zurück, sich für seinen aktuellen Film einem chirurgischem Eingriff zu unterziehen – um wie ein Afroamerikaner auszusehen.
Jack Black ist der Comedystar Jeff Portnoy. Weniger schauspielerisches Talent, vielmehr ein Händchen für geschmacklosen, aber beliebten Humor machen ihn zu einem der Großen. Der drogenabhängige Weichling wird der Gruppe allerdings eher ein Klotz am Bein.

Mit diesen drei großartigen Charakteren ist bereits eine gute Grundlage gelegt. Ben Stiller ließ es sich aber nicht nehmen, auch die kleinsten Nebenrollen mit namhaften Schauspielern zu besetzen, und so begegnen uns die nur allzu bekannten Gesichter von Nick Nolte, Danny McBride, Bill Hader, Steve Coogan, Matthew McConaughey und Tom Cruise. Dieser Pool aus talentierten Darstellern garantiert einen Mix, der sich sehen lassen kann.

Gut, Tropic Thunder wird keine Lachstürme auslösen – dennoch wird uns hier eine gelungene Satire vorgelegt, die mit gewitztem Wortwitz und unsinnigen Ideen überzeugt. Der Zuschauer wird Zeuge einer besonderen Atmosphäre: Der Moment, in dem sich ein Film nicht ernst nimmt. Nur hier dauert dieser Moment 102 Minuten.
Tropic Thunder nimmt nicht nur sich selbst und die hauseigenen Schauspieler nicht ernst, sondern nimmt in seinen Anspielungen auf großartige Werke der Filmgeschichte, aber auch in Seitenhieben auf die Mätzchen großer Stars die gesamte Filmbranche auf die Schippe. Und diesem mutige wie unterhaltende Charakter des Films vergebe ich 7 von 10 Popcornguys.

Dreamcatcher

Titel: Dreamcatcher
Regisseur: Benedikt Klaus
Musik: Michael Hofmann,  Armin Bestelmeyer, Philipp Schiepeck
Darsteller: Özay Tekin, David Großmann, Beate Maier, Benedikt Neumann, Johannes Klaus

Hier gehts zum Trailer

Der junge Autor Michael ist recht erfolgreich, aber trotzdem bodenständig. Da passiert es, dass von einem Moment auf den anderen seine Fantasie „wie verflogen“ ist. Und das zu einem Zeitpunkt, als sein Verlag ihm gerade eine neue Frist für sein Buch gesetzt hat. Doch da taucht der Dreamcatcher auf, ein normalerweise unsichtbares Wesen. Michael erkennt, dass seine Fantasie gar nicht so fest an ihn gebunden zu sein scheint. Nur mit Hilfe des etwas eigenwilligen Dreamcatchers hat er eine Chance, zu seinem alten Ideenreichtum zurück zu kehren. Wenn da nicht auch noch die Reporterin Liz wäre…

Wer diesen Film auf keinem Kinoplakat entdeckt hat, darf sich nicht wundern. Bei „Dreamcatcher“ handelt es sich um eine kleine Produktion, die tatsächlich auch erst kürzlich in Dinkelsbühl uraufgeführt wurde. Die Popcornguy-Anhänger, welche unsere Meldungen auf Twitter und Facebook verfolgen, konnten einen Blick auf einen dunklen Kinosaal werfen, in welchem die Popcornguys sich mit ca. 100 anderen Besuchern der Premerie des Films hingaben. Nun, was haben wir da eigentlich gemacht? Tatsache ist, dass einer der Popcornguys maßgeblich an diesem Filmprojekt beteiligt war.

Soviel erstmal zu den Umständen, kommen wir zum Film selbst: Der Autor Michael steht unter Druck – er soll sein Buch fertig stellen, bis seine Fantasie urplötzlich einer Blockade unterliegt. Schuld daran ist mehr oder weniger der Dreamcatcher, welcher sich eigentlich um die Fantasien der Menschen kümmern sollte. Mit ihm muss sich Michael nun aufmachen, seine Fantasie zurückzuholen. Gleichzeitig begegnet er der Reporterin Liz, die auf der Suche nach der großen Story auf ein vermeintliches Geheimnis stößt, welches ihre Gefühle gegenüber Michael auf eine harte Probe stellt.

Diese Story füllt den Film gut aus – verschiedene Handlungsstränge werden schön zusammengeführt. Szenen von hoher Bedeutsamkeit halten sich in der Waage mit atmosphärischen Begebenheiten, welche den Figuren und der Szenerie insgesamt eine gute Grundlage geben.
Wie es sich wohl erraten lässt, haben hier ausschließlich Laienschauspieler mitgewirkt. Da ich – mit einer Ausnahme – die Schauspieler nicht kenne, kann ich nur oberflächlich urteilen, aber ich denke jeder sitzt dort an der richtigen Stelle. Man merkt, dass sich jeder Einzelne ins Zeug legt, versucht die Rolle gut auszufüllen. Hinzu kommt, dass die einzelnen Rollen schlicht gut geschrieben scheinen, und für die Schauspieler eine gute Grundlage boten, sie mit Leben zu füllen. Dabei sei vor allem die Figur des Dreamcatchers erwähnt, welche in ihrer skurilen, ausgefallenen und humorvollen Art nicht nur den Kinosaal mit Lachen, sondern die einzelnen Szenen mit einem besonderen Glanz erfüllt hat.

Mehr möchte ich zu den Figuren gar nicht sagen, da diese auf der offiziellen Seite des Films nicht nur gut erklärt, sondern auch von den jeweiligen Schauspielern kommentiert werden.

Abschließen möchte ich mit den technischen Details: Der Regisseur hat nicht nur den Dreh organisiert und das Drehbuch geliefert, er nahm auch selbst die Kamera in die Hand. Stimmige Perspektiven, wirklich gute angemessene Spezialeffekte, tolle Kameraführung und vor allem die Auswahl der Drehorte lassen feststellen, dass dieser Mann genau weiß was er tut. Und er macht seine Sache sehr gut.
Musikalisch wurden die Szenen sehr gut hinterlegt, einzig am Sound der Stimmen bzw. an den unvermeidlichen Geräuschkulissen merkt man dann doch, dass wir hier keine Hollywoodproduktion vor uns haben.
Aber das ist auch egal, denn die gute Grundlage, in Kombination mit jenen Worten, welche ich mit den Schauspielern gewechselt habe, kann ich hier vor allem eines festhalten: Herzblut. Hier steckt jede Menge Mühe drin. Hier wurde für eine gute Sache viel gearbeitet. Hier wurde wahres Talent aufgezeigt!

Ich freue mich schon jetzt auf alles weitere, was wir aus dieser Richtung erleben dürfen, denn ich bin mir sicher – es wird nur Gutes kommen. Da es sich hier um eine Ausnahmeproduktion handelt, möchte ich „Dreamcatcher“ nicht anhand unseres gewöhnlichen Rasters bewerten.
ABER – gemessen an den Umständen, unter denen dieser Film entstand, gemessen an der Arbeit, die hier investiert wurde, und schließlich gemessen an dem Ergebnis, welches uns auf der Leinwand präsentiert wurde – würde ich diesem Team am liebsten die höchste Ehrerbietung zuteil werden lassen, die unser Blog zu bieten hat: Ein goldener Popcornguy. Scheiße ja.

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Zum Abschluss eine Frage an die LeserInnen:
Könnt ihr euch für solch eine Produktion begeistern? Und vor allem, wollt ihr mehr über „Dreamcatcher“ erfahren? Alles, was hier steht, ist ein Blick von außen. Aber es gäbe da einen Popcornguy, der uns an seiner Innenperspektive teilhaben lassen könnte…
Bitte kommentiert und diskutiert fleißig!

10 gute Schauspieler/Schauspielerinnen (prestophisto)

Nachdem mein Popcornguy-Kollege seine Liste verfasst hat, möchte ich mich nun auch an diese schwierige Aufgabe heran wagen.

Zunächst die Liste der Männer – in alphabetischer Reihenfolge:

Benicio del Toro
Brad Pitt
Gary Oldman
Heath Ledger
Jack Nicholson
James Franco
Javier Bardem
Johnny Depp
Kevin Spacey
Sean Penn

Puh, etwas übersichtlicher ist es auch bei mir bei den Frauen:

Cate Blanchett
Ellen Page
Eva Green
Evangeline Lilly
Helena Bonham Carter
Hilary Swank
Marion Cotillard
Mila Kunis
Naomi Watts
Natalie Portman

10 gute Schauspieler/Schauspielerinnen (MrFlouzy)

Dass es nicht einfach ist, seine eigenen Lieblingsfilme aus der großen Masse wirklich guter Streifen herauszupicken, wissen wir alle. Wie steht es aber mit den Darstellern? Wirklich gute Schauspieler sind doch selten, oder? Ich habe versucht eine persönliche Top 10 (jeweils für männliche und weibliche Schauspieler) zu ermitteln. Wer mit dem Namen grad nix anfangen kann – ich habe alle mit einem kurzen Clip verlinkt, um die Erinnerung aufzufrischen.
Ich bin mir sicher, dass meine Auswahl morgen wieder komplett hinfällig wäre, aber eine Momentaufnahme sagt folgendes:

Die Männer. Die Auswahl unter den vielen Top-Schauspielern war nicht leicht:
1. Eric Freeman
2. Til Schweiger
3. Ryan O´Neal
4. …

Ne, war nur n Scherz. Hier die richtige Liste:

1. Johnny Depp
2. Denzel Washington
3. Clive Owen
4. Leonardo DiCaprio
5. Ben Kingsley
6. Heath Ledger
7. James Franco
8. Ewan McGregor
9. Robert Downey Jr.
10. Keanu Reeves

Und nun zu den Frauen. Hier viel mir das Zusammenstellen der Liste viel schwerer als bei den Männern:

1. Naomi Watts
2. Helena Bonham Carter
3. Nicole Kidman
4.Winona Ryder
5. Marion Cotillard
6. Natalie Portman
7. Mila Kunis
8. Cate Blanchett
9. Gwyneth Paltrow
10. Julianne Moore

Sind das nun meine 20 liebsten Schauspieler? Sicher nicht. Wie erwähnt konnte ich mich nur ganz schwer entscheiden – gerade in den kurzen Clips sind unzählige SchauspielerInnen zu sehen, welche genauso gut einen Platz in dieser Liste haben müssten.