R.I.P Alan Rickman

Alan-Rickman

Am 14. Januar 2016 ist ein großer Schauspieler von uns gegangen: Alan Rickman. Den meisten dürfte er als Professor Snape aus den „Harry Potter“-Filmen bekannt sein. Auch wenn mein Interesse an der Reihe nach und nach weniger geworden ist, war Rickman in dieser Rolle doch stets grandios. Aber ich kenne den Briten auch aus anderen Filmen. 1988 machte er als Gegenspieler von Bruce Willis in „Stirb Langsam“ auf sich aufmerksam. Wenige Jahre später mimte er abermals einen Bösewicht, dieses mal den Sheriff von Nottingham in „Robin Hood – König der Diebe“. Dass sich Rickman für keinen Spaß zu schade war, stellte er unter anderem in der Sci-Fi-Komödie „Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall“ unter Beweis. Historische Kostüme standen ihm stets gut, wovon man sich in Filmen wie „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ oder „Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ überzeugen kann. Selbst als CGI-Kreatur behielt Rickman in „Alice im Wunderland“ seine ihm ganz eigene Würde.

Mit 69 Jahren hat sich Alan Rickman von der Welt des Films viel zu früh verabschiedet. Ich bedaure diesen Verlust und bin überzeugt, dass wir unter anderen Umständen noch viel Gutes von ihm gesehen hätten. Rest in peace!

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R.I.P Leonard Nimoy

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Ein langes, edles Gesicht, pechschwarze Haare, spitze Ohren, geschwungene Augenbrauen, ein hochgewachsener Körper und eine blaue Uniform – so hat sich Mister Spock in das kollektive Gedächtnis gebrannt. Selbst jene, die „Star Trek“ hassen, haben vom intelligenten Vulkanier gehört, der seine Philosophie auf kühler Logik baut und die Geduld seines sozialen Umfelds dabei häufig strapaziert. Spock ist eine Ikone, er ist Kult. Unvergessen sind seine Diskussionen mit Kirk, unvergleichlich seine Streitereien mit Pille und urkomisch seine Gleichgültigkeit gegenüber den kurzen Röcken von Uhura. Und in seinem Schatten stehen andere moderne Film- und Fernsehgestalten – ich denke beispielsweise nur an Sheldon Cooper aus „The Big Bang Theory“ oder Benedict Cumberbatchs Sherlock. Nun ist der Mann, der Spock spielte – nein, der Spock war – von uns gegangen. Leonard Nimoy verstarb im Alter von 83 Jahren an den Folgen seiner Lungenerkrankung. Die Nachricht traf mich hart. Ich bin möglicherweise nicht der größte Trekkie, aber ich bin ein großer Liebhaber der original Enterprise-Crew, welche ohne Spock so nicht funktioniert hätte. Nimoy prägte nicht nur den Charakter, er verstand das Universum, in welchem sie lebte. Seine Kreativität ging so weit, dass er auch als Regisseur tätig war und unter anderem den unvergleichlichen „Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart“ inszeniert hat. Ein Film, der auch vorsichtige Neulinge des Franchises sehr unterhalten dürfte.

Mir bleibt zum Schluss nur, dem unvergleichlichen Leonard Nimoy die verdiente Ruhe zu wünschen und ein paar der unzähligen Zitate des Vulkaniers zu listen.. Wir werden Sie vermissen, Mister Spock!

Ich bin Vulkanier. Ich habe kein Ego, das man kränken könnte.

Ich war es und werde es immer sein, ihr Freund. Leben Sie lange und in Frieden.

Wollen Sie sich das nicht doch aus dem Kopf schlagen?
Ich sehe keinen Grund zur Selbstverstümmelung.

Wenn wir unsere Karten richtig ausspielen, erfahren wir vielleicht, wann die Wale freigelassen werden.
Wie kann Kartenspielen dabei helfen?

Logik ist der Anfang aller Weisheit, nicht das Ende.

Ich bin überrascht, Sie zu sehen und angenehm berührt.
Ich danke Ihnen für Ihren Gefühlsausbruch.

Soll das ein Witz sein?
Ein Witz ist eine Geschichte mit einem humoristischen Höhepunkt.

Es liegt mir fern, den Teufel an die Wand zu malen.
Ich sehe keinen Grund dafür, die Wände der Enterprise mit Bildnissen aus der irdischen Religionsmythologie zu zieren.

Ohne Kreativität gibt es keine Entwicklung.