A Cure for Wellness

Titel: A Cure for Wellness
Regisseur: Gore Verbinski
Musik: Benjamin Wallfisch
Darsteller: Dane DeHaan, Jason Isaacs, Mia Goth

Der aufstrebende Angestellte Mr. Lockhart (Dane DeHann) wird von seiner Firma beauftragt, das Vorstandsmitglied Mr. Pembroke (Harry Groener) aus einer Kuranstalt in den Schweizer Alpen zurück nach New York zurückzuholen, um eine Fusion mit einer anderen Firma eingehen zu können. Der von Pembroke kryptisch formulierte Brief an den Vorstand lässt vermuten, dass er eine plötzliche Abneigung gegen Kommerz entwickelt hat. Lockharts Aufenthalt in der Kuranstalt wird aufgrund seltsamer Umstände verlängert. Bald schon entdeckt er gemeinsam mit der Patientin Hanna (Mia Goth) nach und nach, dass  der Leiter Dr. Volmer (Jason Isaacs) scheinbar nicht nur das Wohl seiner Patienten im Sinn hat.

Der Trailer zu „A Cure for Wellness“ war mal wieder ein kleines Leckerli, das von Anfang an  mein Interesse weckte. Mit hypnotischen, düsteren Bildern und einer Hauptfigur, die offensichtlich in eine Geschichte verwickelt geht, die seine Vernunft auf den Kopf stellt. Dane DeHaan, bekannt aus „Chronicle“, „The Place Beyond the Pines“ und „Metallica: Through the Never“ mimt den ehrgeizigen Bankier, der mit einem von schlaflosen Nächten gezeichneten Gesicht in die vollkommen entschleunigte Welt der Kuranstalt eintaucht. Diese strahlt mit ihrer altbackenen Einrichtung und den rückständig wirkenden Behandlungsmethoden eine schräge, unheimliche Atmosphäre aus.

Dass in dieser Anstalt offensichtlich etwas nicht stimmt, wird schon beim ersten Eintreffen Lockharts deutlich. Hier wird für mich die Ähnlichkeit zu Shutter Island besonders deutlich. Nicht nur Dane DeHaans äußerliche Ähnlichkeit mit Leonardo DiCaprio, sondern auch die Geschichte muss sich den Vergleich gefallen lassen.

Mit teils großartigen Bildern und guten Schauspielleistungen kann „A Cure for Wellness“ zwar gut unterhalten, doch die Lust am gucken wird durch die eindeutig viel zu lange Laufzeit des Films geschmälert. Mit seinen 146 Minuten hätte der Streifen durch manche Kürzungen den Spannungsbogen wesentlich straffer gestalten können.

Trotzdem kann der Horror-Gothik-Anstalts-Thriller durchaus zwei unterhaltsame Stunden liefern – wenn am Ende auch etwas anderes rauskam, als ich erwartete. Für Fans von weirden Geschichten á la Edgar Allan Poe und unheimlichen Legenden um alte Sanatorien wird mit „A Cure for Wellness“ auf jeden Fall Spaß haben.

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