Serien-Special: Castle (Staffel 1 & 2)

Titel: Castle
Produktion: ABC
Genre: Dramedy
Darsteller: Nathan Fillion, Stana Katić, Seamus Dever, Javier Huertas

(c) castle.wikia.com

Der erfolgreiche Romanautor Richard Castle verlebt durch seine Krimis, die sich stets auf einem schmalen Grat zwischen Kunst und Kitsch befinden, ein Dasein in der High Society New Yorks. Nachdem die Polizei in Mordfällen ermittelt, die offensichtlich von seinen Büchern inspiriert sind, wird Castle den Ermittlungen als Berater zur Seite gestellt. Mit der zielstrebigen Ermittlerin Det. Kate Beckett kann er nicht nur die Fälle lösen, sondern er entdeckt auch neue Inspiration für seine Bücher. Mit seinen guten Beziehungen zum Bürgermeister kann er erwirken, dauerhaft als Berater an der Seite von Det. Beckett zu fungieren – die davon gar nicht begeistert ist. Vor allem, da sie als Vorlage für seine neue Romanfigur Nikki Heat dient.

Nathan Fillion ist meines Erachtens einer der meist unterschätzten Schauspieler, die sich über die Schirme tummeln. Viele Serien dürfen sich seiner charismatischen Art erfreuen, so auch die Serie Castle. Eigentlich bin ich kein großer Freund von Krimiserien, doch bei Castle erlag ich wohl dem Umstand, dem viele Fans der Sci-Fi-Serie Firefly erliegen – der Hauptdarsteller, der nicht mit Anspielungen auf seine Rolle in Firefly geizt. Subtile Anspielungen auf zahlreiche Filme uns Serien – auch ohne das Mitwirken von Nathan Fillion – kommt bei mir gut an.

Nach Sichtung der ersten beiden Staffeln kann ich nun endlich ein Resümee ziehen:
Die stets mit einem Lächeln auf den Lippen gehaltenen, hitzigen Wortgefechte zwischen Castle und Beckett, die von Anfang an Ausdruck ihrer Hassliebe ist, harmonieren wunderbar mit dem durchaus düsteren Grundton der Serie: Ungewöhnliche und rätselhafte Mordfälle nehmen in jeder Folge nicht nur einen columboesken Anfang, sondern stricken sich stets zu einem mehr oder weniger überraschenden Finale weiter. Ganz klar dominiert die Beziehung zwischen Castle und Beckett die Serie, doch leisten auch andere Schauspieler, darunter die Kollegen Esposito und Ryan sowie Castles Tochter und seine Mutter überzeugende Arbeit.

Zugegeben, so fesselnd wie The Wire wird diese Krimiserie nie werden, doch habe ich längst über die nerdige Suche nach Anspielungen hinaus großes Interesse an der die Fälle überspannenden Geschichte entwickelt, sodass ich die momentan fünf Staffeln umfassende Serie auf jeden Fall weiter gucken werde. Über die manchmal weniger spannenden Folgen hinweg lässt sich doch eine Story ausmachen, der es sich zu folgen lohnt, und dafür erhält Castle von mir 7 von 10 Popcornguys!

popcornguy+7von10

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