Das Kinojahr 2013 – Vorschau (PrestoPhisto)

Das Ende von 2012 ist in Sicht, doch bevor sich die Popcornguys an einen Rückblick wagen, soll zunächst das kommende Jahr betrachtet werden. Denn in 2013 erwartet uns eine ganze Reihe interessanter und vielversprechender Filme – allein deswegen wäre es schon sehr schade, wenn was an der Weltuntergangsprophezeiung der Maya dran wäre.

Gleich der erste Monat des Jahres jagt ein Highlight nach dem anderen über die Kinoleinwand. In der Romanverfilmung „Der große Gatsby“ spielt Leonardo DiCaprio einen millionenschweren Geschäftsmann, der trotz seines Reichtums in großer Einsamkeit lebt und sich seine alte Liebe (gespielt von Carey Mulligan) zurück wünscht. Im französischen Drama „Der Geschmack von Rost und Knochen“ treffen Matthias Schoenaerts als alleinerziehender Vater und Marion Cotillard als Orca-Trainerin, der nach einem Arbeitsunfall beide Beine amputiert wurden, aufeinander. Eine große Portion Action und Coolness darf man sich von Quentin Tarantinos „Django Unchained“ versprechen. In dem Western mimt Jaimie Foxx einen befreiten Sklaven, der sich zusammen mit einem Kopfgeldjäger (gespielt von Christoph Waltz) auf die Suche nach seiner Frau macht. Mit von der Partie ist außerdem Leonardo DiCaprio als Fiesling, worauf man sich zweifellos freuen kann. „Gangster Squad“ ist ein Mafia-Thriller der 40er Jahre, welcher mit Ryan Gosling, Emma Stone und Sean Penn höchst interessant besetzt ist. Steven Spielberg schickt Daniel Day-Lewis als Präsidenten in „Lincoln“ ins Rennen um die Oscars – die Leistung des Hauptdarstellers lässt den mit Sicherheit aufkommenden amerikanischen Patriotismus bestimmt verschmerzen. „Frankenweenie“ ist ein schön-schauriger Animationsfilm von Tim Burton, in welchem sich die Handlung um den wieder erweckten Zombie-Hund eines Jungen dreht. Und schließlich durchleben Naomi Watts und Ewan McGregor in „The Impossible“ als Ehepaar die 2004 geschehene Tsunami-Katastrophe.

Im Februar darf man sich auf den hochgelobten Streifen „The Master“ freuen. Hier spielt Philip Seymour Hoffman den Gründer einer Sekte, in welcher er Joaquin Phoenix zu seiner rechten Hand ernennt. „Les Misérables“ ist eine Musical-Verfilmung mit historischen Kulissen, in der sich unter anderem Hugh Jackman, Russell Crowe und Anne Hathaway die Seele aus dem Leib singen dürfen. Optisch ergiebig dürfte sich der im März erscheinende Fantasy-Streifen „Die fantastische Welt von Oz“ gestalten. Hier spielt James Franco einen abenteuerlustigen Zauberer, der in der Welt Oz auf allerlei eigenartige Gestalten und verführerische Hexen trifft.

Die Blockbuster-Saison wird von J.J. Abrams‘ Sequel „Star Trek into Darkness“ eröffnet. Der sympathische Cast des 2009 erschienen Reboots versammelt sich erneut, um unentdeckte Welten zu erkunden und die irdische Heimat zu verteidigen. Robert Downey Jr. schlüpft im Mai zum dritten Mal in den eisernen Anzug und startet mit „Iron Man 3“ durch. „After Earth“ ist ein Science-Fiction-Thriller von M. Night Shyamalan, in welchem Will Smith mit seinem Sohn ums Überleben kämpft. Im Juni schwingt sich Henry Cavill als Superman in „Man of Steel“ in die Lüfte und wird dabei unter anderem von Kevin Costner und Russell Crowe unterstützt. Die Fäden in der Hand haben bei diesem Projekt Zack Snyder und Christopher Nolan, was sich äußerst vielversprechend liest. Johnny Depp darf sich in „The Lone Ranger“ abermals in einer skurrilen Rolle geben – als kauziger Indianer mit ausgestopftem Vogel auf den Kopf hilft er Armie Hammer dabei, zu einem maskierten Western-Helden zu werden. Doch vorher wetzt Hugh Jackman in „The Wolverine“ erneut seine Adamantium-Klauen und kreuzt die Klinge mit bösen Jungs in Japan.

Der Sommer klingt im August mit einer kräftigen Übung für die Lachmuskeln aus. In „End of the World“ spielt James Franco sich selbst und feiert zusammen mit Emma Watson, Seth Rogen und anderen eine Party – die unglücklicherweise vom Weltuntergang unterbrochen wird. Im November tritt Jennifer Lawrence in „Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire“ in Aktion, während Peter Jackson im Dezember das Kinojahr mit dem zweiten Teil zu „Der Hobbit“ abrundet.

Alles in allem kann man sich kinotechnisch auf 2013 mehr als freuen! Natürlich wird es auch im kommenden Jahr so sein, dass viele kleinere und größere Filmperlen erst kurzfristig in den Blick geraten – doch diesbezüglich sind die Popcornguys über jegliche Hinweise und Kommentare froh! Hier noch mal die komplette Filmliste von PrestoPhisto auf einem Blick:

Der große Gatsby (Januar)
Der Geschmack von Rost und Knochen (Januar)
Django Unchained (Januar)
Gangster Squad (Januar)
Lincoln (Januar)
Frankenweenie (Januar)
The Impossible (Januar)
The Master (Februar)
Les Misérables (Februar)
Die fantastische Welt von Oz (März)
Star Trek into Darkness (Mai)
Iron Man 3 (Mai)
After Earth (Juni)
Man of Steel (Juni)
The Lone Ranger (Juli)
The Wolverine (Juli)
End of the World (August)
Die Tribute von Panem 2 – Catching Fire (November)
Der Hobbit: The Desolation of Smaug (Dezember)

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2 Kommentare zu “Das Kinojahr 2013 – Vorschau (PrestoPhisto)

    • Eventuell könnte man sie noch um den Wolverine-Film und „Iron Man 3“ erweitern. Die beiden nehm ich vermutlich mit, aber zu meinen Most-Wanted zählen sie bisher nicht. 🙂

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