Marvels: The Avengers

Titel: The Avengers
Regie: Joss Whedon
Musik: Alan Silvestri
Darsteller: Robert Downey Jr., Chris Evans, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson

Hier der Trailer

Der Halbgott Loki aus Asgard kehrt auf die Erde zurück, um mithilfe einer unkontrollierbaren Energiequelle die Herrschaft über die Erde anzutreten. Die Organisation S.H.I.E.L.D., vertreten durch Nick Fury bildet daraufhin eine Eingreiftruppe aus ungewöhnlich begabten Personen zusammen: The Avengers. Die zusammengewürfelte Truppe, bestehend aus Iron Man, Captain America, Hulk, Thor, Black Widow und Hawkeye muss sich nun zusammentun, um Loki aufzuhalten und die Unterwerfung der Menschen zu verhindern.

Lange haben Marvel-Fans auf diesen Film gewartet. Einige der Helden bauen auf der Grundlage eigener Filme auf: Iron Man, Captain America, Hulk und Thor hatten ihr Filmdebut bereits, und so kann „The Avengers“ lässig auf der jeweiligen Vorgeschichte aufbauen, ohne jeden Held einzeln einführen zu müssen.
Umso erfreulicher ist es, dass alle diese Filme mit ihren Charakteren und Stories gut miteinander verbunden sind – ich mag sowas.
Ich persönlich habe Comics erst richtig im Laufe des letzten Jahres für mich entdeckt, weshalb ich mit dieser Riege von Helden nicht sehr viel anfangen kann. Klar, Iron Man, Thor und vor allem dem Hulk begegegnet man schonmal, aber grundsätzlich bin ich mit der Materie nicht sonderlich vertraut. Wenn man dann noch daran denkt, dass die oben genannten Verfilmungen nicht allesamt sonderlich gut ausgefallen sind, könnte man gegenüber „The Avengers“ schon die einen oder anderen Zweifel hegen.

Umso überraschter war ich vom Ergebnis – doch zuerst zu den einzelnen Helden:

Steven Rogers aka Captain America versuchte während des 2. Weltkriegs immer wieder seinem Land zu dienen. Körperliche Beschwerden machten ihm den Dienst unmöglich, bis er sich als Versuchskaninchen für ein Experiment zur Verfügung stellte. Das Ergebnis war ein Supersoldat, welcher als Galionsfigur der amerikanischen Streitkräfte im Deutschen Reich aufräumen sollte: Captain America. Nach einem Flugzeugabsturz versank der Superheld im arktischen Eis, wo er 70 Jahre später – und auf wundersame Weise noch am Leben – entdeckt und aufgetaut wurde.

Tony Stark aka Iron Man ist Multimilliardär, Wissenschaftler und ein ziemlicher Macho. Nachdem bei einem Angriff Granatsplitter in seinem Körper landeten, kann er nur mittels eines Magneten in seiner Brust am Leben gehalten werden. Dank einer eigens entwickelten Energiequelle, des sog. Arc-Reaktors, wird nicht nur sein Magnet versorgt, sondern auch sein High-Tech-Panzeranzug. Tony Stark beschloss nämlich, seine Fähigkeiten der Menschheit zur Verfügung zu stellen.

Bruce Banner aka der Hulk ist ein Wissenschaftler, welcher nach einem missglückten Versuch mit Gamma-Strahlen ungewöhnliche körperliche Transformationen annehmen kann. In Stresssituationen, besonders bei Wut, verwandelt sich Banner in ein großes, starkes, grünes Etwas: Der Hulk. Dummerweise kann er diese Kräfte nicht steuern, weshalb der Hulk nicht nur für seine Feinde ungemein gefährlich ist, sondern auch für die Verbündeten.

Thor, Odins Sohn ist ein Halbgott aus Asgard. Mit seinem Hammer gelingt es ihm, Blitz und Donner zu befehligen. Sein Bruder Loki verfällt immer wieder seinen Machtvorstellungen, und so schließt sich Thor den Avengers an, dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten.

Natascha Romanoff aka Black Widow ist eine S.H.I.E.L.D.-Agentin. Ursprünglich für den KGB tätig, sollte sie Iron Man töten, bis sie jedoch überlief. Sie verfügt über besonders ausgeprägte Nahkampf- und Spionage-Fähigkeiten.

Clint Barton aka Hawkeye. Wie Black Widow ist er S.H.I.E.L.D.-Agent ohne besondere Kräfte. Seine ausgewöhnlichen Fertigkeiten im Fernkampf, besonders mit dem Bogen sichern ihm einen Platz unter den Avengers.

Ja, so setzt sich die Heldengruppe also zusammen. Wie erwähnt habe ich wenig Bezug zu diesen Superhelden. Einzig ein Hulk-Comic, in welchem auch Thor und Iron Man auftreten, kommt mir immer wieder in Erinnerung. Dennoch war ich vom Film ungemein überrascht. Joss Whedon (dem ich vor allem aufgrund der Serie „Firefly“ vertraue) hat meines Erachtens alle Erwartungen voll erfüllt. Er fackelt nicht lange, steigt gleich ein. Die Helden bekommen zwar eine Einfühung, doch wird nicht jede Lebensgeschichte einzeln erzählt – dafür gibt es ja auch schon den einen oder anderen Film. Umso besser, dass Marvel diese Filme auch stets inhaltlich verbindet. Black Widow und Hawkeye, welche ja eher die weniger bekannten Helden sind, tauchen bereits in „Thor“ und „Iron Man 2“ auf. Und in „Der unglaubliche Hulk“ hat Tony Stark einen kleinen Gastauftritt, wo ziemlich deutlich auf die Avengers angespielt wird.

Kommen wir noch zum Film selbst: Ich finde die Screentime der einzelnen Charaktere gut aufgeteilt, wobei die populäreren (v.a. Iron Man) natürlich vermehrt für lockere Sprüche sorgen. Insgesamt kommt nichts zu kurz – die Geschichte ist gut und spannend erzählt, und besonders die Zankereien zwischen den Helden ist gut in Szene gesetzt. Auf der Action-Ebene ist „The Avengers“ spitzenklasse – da lassen sich wirklich keine Mängel aufweisen.
Zugegeben – besonders komplex und geistreich ist die Story nicht. Aber das will sie auch zu keinem Zeitpunkt sein. Dieser Film will Popcornkino liefern – und das tut er auf exzellente Weise.
Die 3D-Effekte sind in Ordnung, müssten aber meines Erachtens nicht unbedingt sein.

Wer also Lust auf Krawall und heftige Action hat, der ist mit „The Avengers“ wirklich gut beraten. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil – der ziemlich sicher kommen dürfte. Von mir gibts für das Actionfeuerwerk deshalb 8 von 10 Popcornguys.

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