Super 8

Titel: Super 8 (Originaltitel: Super 8 )
Regisseur: J. J. Abrams (Produktion: Steven Spielberg, Bryan Burk)
Musik: Michael Giacchino
Darsteller: Kyle Chandler, Ron Eldard, Noah Emmerich, Joel Courtney, Riley Griffiths

Hier der Trailer 

Eine Gruppe von Teenagern drehen 1979 in einer Kleinstadt im Staate Ohio einen Zombiefilm. Während der Dreharbeiten werden sie Zeuge eines Zugunglücks, ausgelöst durch ihren Biologielehrer, der mit seinem Pickup auf die Gleise fährt. Nicht nur abertausende Metallwürfel werden über die Unglücksstelle verstreut: Die Super 8-Kamera des Nachwuchsregisseurs Charles fängt auch ein Wesen ein, das den Trümmern des Zuges entsteigt. Fortan geht seltsames vor in der Kleinstadt: Metallteile, Stromkabel und ganze Motoren verschwinden, sämtliche Hunde verlassen das Gebiet, ein großes Militäraufgebot durchkämmt die Stadt. Der Deputiy Jackson Lamb ist ratlos, angesichts der unglaublichen Vorkommnisse und der Schweigsamkeit des Militärs. Bald wird offensichtlich, dass das Wesen aus dem Zug nicht nur gefährlich, sondern auch nicht von dieser Welt ist.

Als ich vor geraumer Zeit den ersten Trailer zu Super 8 gesehen habe, dachte ich zuerst an die Symbiose von J.J. Abrams und Steven Spielberg: Abrams, der an Projekten wie Cloverfield, Star Trek und vor allem als Drehbuchautor für Lost gearbeitet hat, und Steven Spielberg, dem die Arbeit mit Kindern sowieso immer gelingt – eine besonders gute Voraussetzung für einen guten Film. Mein erster Eindruck hat mich nicht getäuscht: Super 8 ist aber mehr als ein klassisches Kinderabenteuer aus Spielberg’schem Hause. Abgesehen davon, dass ich aufgrund der doch stark vorherrschenden Gewalt den Film nicht für Kinder empfehlen würde, finden wir hier nicht nur genial umgesetztes Flair der 70er Jahre, sondern auch grandiose Actionelemente. Einerseits erleben wir hier eine abenteuerlustige Horde von Kindern, welche einen eigenen Film zusammenbasteln (welcher übrigens im Abspann zu bestaunen ist). Jeder einzelnen Charakter der Gruppe hat Besonderheiten, ob es nun der schüchterne Joe ist, der sich in die „weibliche Hauptdarstellerin“ Alice verliebt, der perfektionistische „Autor und Regisseur“ Charles oder der pyromanisch veranlagte Carey – hier finden wir eine Truppe vor, die wir auch in klassischen Filmen wie „Die Goonies“ erleben.
Andererseits kommt bei allen Emotionen und persönlichen Problemen der einzelnen Charaktere auch die Hauptstory um das entflohene Alien nicht zu kurz. Der Vater von Joe, welcher als Sheriff um das Wohl seiner Stadt besorgt ist, bildet hier wiederum einen selbstständigen Schwerpunkt.

Welches Fazit lässt sich ziehen? Die Verbindung aus abenteuerlichem Kinderfilm und actiongeladenen Science-Fiction wirkt vielleicht etwas seltsam, wurde aber exzellent umgesetzt. Der Film überzeugt mit spannender Story und guten Effekten, wobei besonders das gewaltige Zugunglück hervorglänzt. Gleichzeitig sorgen besonders die unterschiedlichen Charaktere der Kinder für eine Prise Humor, welche dem Film auch gut tut.
Sicher ist Super 8 nicht perfekt – aber doch sehr gut umgesetzt, und auf jeden Fall einen Kinobesuch wert. Von mir gibts deshalb 9 von 10 Popcornguys

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Ein Kommentar zu “Super 8

  1. Ich muss an dieser Stelle auch meinen Senf dazu geben, denn auch ich habe vor ein paar Wochen „Super 8“ gesehen. Ich habe zwar nicht ausreichend Vergleiche, aber der Film könnte 2011 der Blockbuster mit Tiefgang und Emotionen sein. Ich war sehr begeistert und Abrams und Spielberg scheinen ein recht gutes Team zu sein. Stellenweise habe ich mich stark an „Die Goonies“, aber eben auch Stephen Kings „Es“ erinnert gefühlt. Von daher: Abrams soll das Ding verfilmen!

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